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Informationen der Selbsthilfegruppe (2017)

Berlin, 5. Oktober 2017: Pro und Contra Methadon als Krebsmedikament: Ohne weitere klinische Studien ist der Einsatz bei Patienten nicht vertretbar

Im April dieses Jahres wurde erstmals in der ARD über den möglichen Einsatz von Methadon als Krebsmedikament berichtet. Dieser Bericht und nachfolgende Beiträge in unterschiedlichen Medien haben zu hohen Erwartungen bei Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen und ihren Angehörigen geführt. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie fand die Debatte „Methadon als Tumortherapeutikum? Pro und Contra“ mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

Vom 29.9.-3.10.2017 fand in Stuttgart die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO), Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO) und Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie (SGH) statt.

Dabei gab es auch verschiedense Vorträge zur CML. CML-Patientenvertreterin Conny Borowczak war bei den CML-Sitzungen dabei und hat für uns die Neuigkeiten in einem Bericht zusammengefasst.

Kombinationstherapie bei chronischer lymphatischer Leukämie

Privatdozentin Dr. Barbara Eichhorst erläutert im Rahmen der DGHO-Jahrestagung den aktuellen Forschungsstand zur Kombinationstherapie bei der chronischen lymphatischen Leukämie. Die Chemotherapie wird in der Erstlinientherapie durch neue Substanzen abgelöst, so Eichhorst. Diese Therapieoption soll intensiviert werden, indem die Kombination mit Antikörpern, aber auch anderen Substanzen erfolgt. Eine noch offene Frage bleibt, ob und wann eine Therapie bei gutem Ansprechen beendet werden kann.

Hämatologische Krebserkrankungen: Immun- und zielgerichtete Therapien auf dem Vormarsch

Professor Lange referiert vom diesjährigen DGHO-Kongress zu Therapiemöglichkeiten ohne den Einsatz der Chemotherapie im Bereich der hämatologischen Onkologie. Die Immuntherapie bildet eine mögliche Alternative, wenngleich sie jedoch nicht bei allen Patienten die gleichen Chancen auf Wirksamkeit hat. Eine weitere Option ist die zielgerichtete Therapie, die das Wachstum der Tumorzellen gezielt hemmt. Auch die Themen Palliativmedizin und Komplementärmedizin zur symptomorientierten Behandlung reißt Professor Lange an.

Körpereigene Killerzellen zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie?

Von der DGHO-Jahrestagung 2017 berichtet Professor Niederwieser von den Entwicklungen in der Therapie der akuten myeloischen Leukämie (AML). So könnte bei bestimmten Formen der AML die Chemotherapie weggelassen werden. Hier geht der Trend zur spezifischen, zielgerichteten Therapie. Auch die Stammzelltransplantation bleibt ein wichtiger Therapiepfeiler, der zudem immer verlässlicher wird. Mit dem Einsatz von sogenannten Killerzellen, die vom Patienten selber stammen, gibt es ein womöglich sehr effektives neues Therapiekonzept, das bei 90% der Patienten zu einer Remission führt. Dennoch ist diese Therapieform noch recht gefährlich, da eine Überreaktion erfolgen kann, so Niederwieser.

Voraussetzungen zum Absetzen der Therapie bei chronischer myeloischer Leukämie

Professor Andreas Hochhaus berichtet von der diesjährigen DGHO-Jahrestagung über Fortschritte in der Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie (CML). Aktuell wird stark diskutiert, ob wirklich lebenslang therapiert werden muss oder ob die Therapie gegebenenfalls unter bestimmten Voraussetzungen abgesetzt werden kann. Die engmaschige Überwachung der Patientenblutwerte in standardisierten Laboren ist eine wichtige Grundbedingung, so Hochhaus. Außerdem berichtet er über den Welt-CML-Tag und die Vorreiterstellung der CML gegenüber anderen Krebsarten.

Liebe Freunde, liebe Besucher,

ein erreignisreicher Kongress über mehrere Tage ist nun schon Vergangenheit. Auf meiner Agenda standen einige Vortragsreihen, aber nicht zu viele, man muss als Patient seine Kraftreserven gut disponieren können.

Für mich gab es zwei Highlights über die ich gern berichten möchte.

1.a) Kommunikation am Lebensende

1.b) Kommunikation zwischen Pflegenden, Ärzten, Patienten und Angehörigen

2.) Methadon…hilft das?

Berlin – Eine engere Kooperation zwischen Ärzten, Patienten und der Selbsthilfe sowie ein besseres Zusammenspiel von Behandlung und Forschung in der onkologi­schen Versor­gung fordert eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Deutschen Krebs­gesell­schaft, Ärzten, Wissenschaftlern, Politikern sowie von Krankenkassen und Patientenorganisa­tionen. Gemeinsam stellten sie im Frühjahr das Positionspapier „Wissen-generieren­de onkologische Versorgung“ vor, das Eingang in die Koali­tions­verhand­lungen finden soll. Wie eine solche onkologische Versorgung aussehen soll, erläuterte Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, dem Deutschen Ärzteblatt.

Lückenlose Versorgung von Patienten nach der Klinikentlassung.

Aus der Klinik entlassen - und dann? Krankenhäuser sind ab dem 1. Oktober 2017 verpflichtet, für Patienten ein Entlassmanagement zu organisieren. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Rahmenvertrag Entlassmanagement des GKV-Spitzenverbands, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Er legt Rahmenbedingungen fest, wie Krankenhäuser gemeinsam mit den Kranken- und Pflegekassen und den niedergelassenen Ärzten eine medizinische oder pflegerische Anschlussversorgung für Patienten nach der Klinikentlassung organisieren.

Das weltweite Patientennetzwerk CML Advocates Network, zu deren Gründern Leukämie-Online gehört, hat eine weltweite Befragung von 2546 CML-Patienten aus 63 Ländern, darunter 366 aus Deutschland, in der Fachzeitschrift "Journal of Cancer Research and Clinical Oncology" veröffentlicht. Dies ist die bisher umfassendste Studie zum Verständnis der Beweggründe für fehlende Therapietreue bei CML. Wir stellen nun den Volltext der Veröffentlichung in Deutsch bereit.

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© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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