23.02.2012
Schriftgröße
Larger FontSmaller Font
Hauptmenü
Startseite
Josè Carreras Gala
Interviews
Onkologen
Allgemeines
Body Mass Index
Suchen
Definitionen
Fachärzte schreiben
Patienten schreiben
Zum Herunterladen
Weitere SHG
Partner-Banner
E-Card
Login Form





Passwort verloren?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
www.shg-halle.de
Homepage zu Favoriten
Seite zu Favoriten
Als Startseite
Statistik seit 01/07
Mitglieder: 193
News: 505
Weblinks: 72
Besucher: 2457272
Wieviel Besucher?
Aktuell sind 41 Gäste online
RSS-Feeds

Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten der Stadt Halle: Startseite


Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die sich im Jahr 2002 gegründet hat. Betroffene und Interessenten welche mit uns in Gedankenaustausch treten möchten, sind jeder Zeit herzlich willkommen.


Image
 

Aktuelle Nachrichten
Wenn das Gedächtnis nicht mehr mitspielt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe   
07.12.2011


Nach einer Stammzelltransplantation bei Leukämie oder Lymphom kommt es häufiger zu Einschränkungen der Merkfähigkeit Muss aufgrund einer Blut- oder Lymphdrüsenkrebserkrankung, z.B. einer CML oder einem NHL, eine Stammzelltransplantation durchgeführt werden, kann es in der Folge verstärkt zu Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit der Betroffenen kommen. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Untersuchung in der Fachzeitschrift Cancer. Demnach besteht ein besonders hohes Risiko für Beeinträchtigungen, wenn während der Behandlung Komplikationen auftreten.

In der Untersuchung wurden bei Krebspatienten, die sich einer Stammzelltransplantation unterziehen mussten, vor und nach der Behandlung verschiedene Leistungstests hinsichtlich der Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Tests wurden zum Auftreten von Komplikationen während und nach der Behandlung und bestimmten Risikofaktoren in Beziehung gesetzt, wie z.B. einer Strahlentherapie des Kopfes oder einer intrathekalen Chemotherapie, bei der Tumor-hemmende Medikamente in den Rückenmarkskanal gespritzt werden und so ins Gehirn gelangen. Als Komplikationen galten beispielsweise anhaltend schwere Schleimhautentzündungen, Entzündungen des Darms und Abstoßungsreaktionen gegenüber dem Spender-Knochenmark.

Patienten, bei denen mehr solcher Komplikationen oder Risikofaktoren vorkamen, schnitten in den Tests zur geistigen Leistungsfähigkeit schlechter ab. Sie benötigten zudem mehr Zeit, bis sie sich davon wieder erholt und sich die auftretenden Defizite zurückgebildet hatten. Besonders betroffen waren Patienten, die aufgrund von Komplikationen länger als der Durchschnitt in der Klinik verweilen mussten. Die behandelnden Ärzte, so die Einschätzung der Studienautoren, müssten sich der bestehenden Risiken bewusst sein. Werden entsprechende Einschränkungen rechtzeitig bemerkt, können den Betroffenen geeignete Maßnahmen zur schnelleren Wiederherstellung der geistigen Leistungsfähigkeit angeboten werden.

Quelle:

http://www.krebsgesellschaft.de/
Letzte Aktualisierung ( 07.12.2011 )
 
< Zurück   Weiter >
Information
Routenplaner
Startadresse:


Ziel
Bürgerladen e.V.
Lexikon
www.Wikipedia.de