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Häufig bei Krebspatienten: Schwere Erschöpfungszustände |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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04.11.2011 |
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In einer Studie litt mehr als ein Drittel der
Patienten an Fatigue. Eine häufige Folge einer Krebserkrankung bzw. ihrer
Therapie ist chronische Erschöpfung, die auch nach angemessenen Ruhephasen
nicht verschwindet. Dieses als Fatigue bezeichnete Phänomen ist in seinen
Ursachen noch nicht hinreichend erforscht. Wie Wissenschaftler jetzt in der
Fachzeitschrift British Journal of Cancer berichteten, leiden womöglich mehr
als ein Drittel aller Krebspatienten darunter.
Die Forscher beobachteten die Häufigkeit von Fatigue bei
knapp 1.500 Krebspatienten zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Erkrankung. Bei
knapp einem Drittel der Studienteilnehmer waren bereits bei der Aufnahme in die
Klinik zur Erstbehandlung des Krebsleidens schwere Erschöpfungszustände zu
beobachten. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus litten 40 Prozent der
Teilnehmer an Fatigue, ein halbes Jahr nach der Erstaufnahme war es wieder rund
ein Drittel. Wie oft Fatigue vorkam, hing vom Tumorstadium, dem Ort des Tumors
sowie dem Alter und Geschlecht des Patienten ab.
Die Ergebnisse bestätigen, dass offenbar nicht nur das Tumorleiden selbst die
schweren Erschöpfungszustände auslöst - auch der Krankenhausaufenthalt und die
Therapie zeigen ihre Wirkung. Bei der Versorgung von Krebspatienten müsse nach
Meinung der Studienautoren diesem Befund in der Zukunft hinreichend Beachtung
geschenkt werden.
Quelle:
www.krebsgesellschaft.de
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Letzte Aktualisierung ( 04.11.2011 )
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