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Begünstigt chronische Hepatitis B-Infektion die Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen? |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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11.08.2010 |
Studie zeigt möglichen
Zusammenhang auf
Chronische
Infektionen mit Hepatitis B gelten als einer der wichtigsten Risikofaktoren für
Leberzellkrebs. Wie sich jetzt in einer Studie in der Fachzeitschrift The
Lancet Oncology herausstellte, scheint es auch einen Zusammenhang zwischen den
Viren und der Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen zu geben.
In die Studie gingen die Daten
von mehr als 600.000 Personen ein, in deren Blut die Anwesenheit von
Antikörpern gegen Hepatitis B untersucht worden war. Bei neun Prozent von ihnen
war der Befund positiv, was mit einer chronischen Hepatitis B-Infektion
gleichgesetzt wurde.
Während des insgesamt 14-jährigen
Beobachtungszeitraums wurde die Zahl der an verschiedenen Formen von Blut- und
Lymphdrüsenkrebs erkrankten Personen erfasst und in Beziehung zum positiven
oder negativen Hepatitis B-Antikörpernachweis gesetzt. Dabei zeigte sich, dass
Personen mit positivem Hepatitis B-Befund häufiger an einem Non-Hodgkin-Lymphom
erkrankten als Personen, bei denen keine Hepatitis B-Infektion nachweisbar war.
Hingegen war kein Zusammenhang zwischen Hepatitis B-Befund und Morbus Hodgkin,
dem Multiplen Myelom (Plasmozytom) oder Leukämien nachweisbar.
Möglicherweise, so die
Studienautoren, begünstige eine chronische Infektion mit Hepatitis B die
Entstehung bestimmter Non-Hodgkin-Lymphome. Weitere Untersuchungen sind
notwendig, um Klarheit über den Zusammenhang zu verschaffen.
Quelle:
http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,791,,166320,detail.html
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Letzte Aktualisierung ( 11.08.2010 )
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