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Neues Sportprogramm soll Leukämiepatienten helfen |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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04.08.2010 |
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Frankfurt/München, 30. Juli 2010 - Wissenschaftler der
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main untersuchen unter der
Leitung von Prof. Dr. med. Peter Bader in zwei aufeinander folgenden Studien,
welche Auswirkungen eine Sporttherapie auf leukämiekranke Kinder und
Jugendliche während und nach einer Stammzelltransplantation hat.
Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert die auf
drei Jahre angelegten Studien mit insgesamt 176.400 Euro.
Ziel der Studien ist, jungen Leukämiepatienten durch
die Sporttherapie wieder Kraft und Ausdauer zu geben. Insbesondere sollen die
Hand- und Beinkraft trainiert werden. „Mit der Sporttherapie wollen wir dazu
beitragen, das allgemeine Wohlbefinden dieser jungen Patienten deutlich zu
steigern", erklärt Prof. Dr. Peter Bader.
Die Studien sehen verschiedene Phasen vor: Die Phase 1
umfasst den stationären Aufenthalt der Patienten während ihrer Transplantation.
Von der klinischen Aufnahme bis zur Entlassung absolvieren die Patienten
fünf Wochen lang ein tägliches sporttherapeutisches Training. Dieses sieht
verschiedene gymnastische Übungen, ein Ausdauer-, Kraft- und ein
Koordinationstraining vor. Die Phase 2 betrifft die ambulante Behandlung. Nach
dem stationären Aufenthalt werden die Patienten ambulant sporttherapeutisch
versorgt. Das Training soll Leukämiepatienten wieder Freude an der Bewegung und
damit mehr Lebensqualität geben.
Quelle:
http://www.carreras-stiftung.de/presse/presse-detailansicht/article/neues-sportprogramm-soll-leukaemiepatienten-helfen.html?tx_ttnews[backPid]=168&cHash=1ae03531ef
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Letzte Aktualisierung ( 04.08.2010 )
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