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Aktuelle Nachrichten
Turnusmäßiges SHG-Treffen am 26.07.10 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe   
26.07.2010

Liebe Freunde, liebe Besucher,

am heutigen SHG-Treffen konnten wir erneut Patienten und Wissbegierige in unserer Mitte begrüßen. Obendrein bat uns Markus Wübbeler vom UKH an einem Treffen der SHG teilnehmen zu dürfen. Er braucht Unterstützung bei seinem Forschungsprojekt zum Thema „Wie viel Feingefühl besitzt das medizinischem Fachpersonal".

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Markus Wübbeler

Ein kleiner Einblick über die Meinungen einiger Anwesenden:

  • Meine Ärztin hat eine brutale, offene Art, mit der nicht jeder Patient umgehen kann.
  • Mein behandelnder Arzt hat einmal geäußert „Einen Bierkasten dürfen sie nicht heben, aber einen Wäschekorb schon"
  • Das Feingefühl ist nicht von einer Klinik oder Gemeinschaftspraxis abhängig, sondern von dem Menschen, egal ob Krankenschwester oder Arzt.
  • Ich würde mir als Patient auch mal ein paar Streicheleinheiten über die Hand wünschen. Das beruhigt schon, aber auf die Idee ist in meiner Praxis noch nie jemand gekommen.
  • Für das nötige Feingefühl fehlt meinem Arzt einfach die Zeit. Die Praxis ist immer voll und für Fragen und tiefengründige Gespräche gibt es ohnehin keine Zeit.
  • Ich persönlich habe mit medizinischem Personal ebenso unterschiedliche Erfahrungen erleben müssen. Ehrlich gesagt mehr negative als positive Ereignisse könnte ich jetzt aufzählen.
  • Meine Ärztin hat mir folgendes bei der Diagnosestellung gesagt „Sie haben CLL, es ist eine Krankheit die man nicht heilen kann." Sie schickte mich ohne weitere Ausführungen nach Hause. Kein Wort zur Beruhigung oder ähnlichem.
  • Mit meinem ersten Onkologen musste ich regelrecht Kämpfe austragen. Ich kam mir wie eine Nummer in seinem Kalender vor. Von Feingefühl absolut keine Spur. Er verließ Halle und ich bekam einen Onkologen, der doch von seinem Wesen her ganz anders veranlagt war. Bei ihm hab ich mich immer verstanden gefühlt. Zeit für Gespräche war kein Problem und Verständnis für meine außergewöhnliche Situation hatte er obendrein.

Fazit:

Gerade bei unseren Erkrankungen ist ein gesundes Arzt-Patienten-Verhältnis gekoppelt mit viel Vertrauen, Zeit und Offenheit so notwendig.

Eure Simone

Letzte Aktualisierung ( 27.07.2010 )
 
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