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Telefonisch gestützte Intensivbetreuung bessert krebsbedingte Schmerzen und Depression |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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21.07.2010 |
Auch andere Beschwerden werden
günstig beeinflusst   Besonders
gefürchtete Komplikationen bei Krebserkrankungen sind Schmerzen und
Depressionen. Eine intensive telefonisch gestützte Betreuung durch geschultes
Personal kann helfen, diese Symptome zu mindern. Das berichteten
Wissenschaftler im Amerikanischen Ärzteblatt JAMA.
Die Forscher testeten ein solches
Konzept der intensiven Telefonbetreuung durch ein Spezialistenteam aus Ärzten
und Krankenschwestern bei 405 Krebspatienten, die an Depression, krebsbedingten
Schmerzen oder beidem litten. Ein Teil der Patienten erhielt eine intensive
telefonisch gestützte Betreuung, die anderen zur Kontrolle die bislang übliche
Betreuung. Bei der Intensivbetreuung wurde die aktuelle Befindlichkeit der
Patienten anfangs mehrfach pro Woche, später wöchentlich über das Internet oder
Telefon erfasst. Litt ein Patient unter starken krebsbedingten Beschwerden oder
Nebenwirkungen der Therapie, oder präsentierte er sich in besonders schlechter
psychischer Verfassung, wurden mit ihm Telefonate geführt und Behandlungsmöglichkeiten
u.ä. besprochen.
Während der 12 Monate dauernden
Studie besserten sich sowohl die Schmerzen als auch die Depressionen bei den
telefonisch betreuten Patienten in stärkerem Maße als bei Patienten, die eine
herkömmliche Pflege erhielten. Doch auch in anderer Hinsicht profitierten die
Patienten, die regelmäßig per Telefon betreut wurden. Sie litten seltener unter
Angstzuständen als die Kontrollpersonen, ihre körperlichen Einschränkungen
besserten sich und ihre Vitalität nahm zu - alles Faktoren, die die
Lebensqualität in erheblichem Maße beeinträchtigen können.
Quelle:
http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,4063,,165719,detail.html
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Letzte Aktualisierung ( 21.07.2010 )
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