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Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten der Stadt Halle: Startseite


Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die sich im Jahr 2002 gegründet hat. Betroffene und Interessenten welche mit uns in Gedankenaustausch treten möchten, sind jeder Zeit herzlich willkommen.


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Aktuelle Nachrichten
Mehr Lebensqualität für Menschen, die an Leukämie leiden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe   
28.06.2010

Ulm / München, 23. Juni 2010 - Pflegefachkräfte und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm entwickeln in einer Studie ein Trainingsprogramm für Leukämie- und Lymphompatienten, um deren körperliches und psychisches Wohlbefinden zu steigern. Das Training soll die durch eine Chemotherapie verursachten Nervenstörungen lindern.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert die auf drei Jahre angelegte Studie mit 161.840 Euro.

Das Training zielt auf die Behandlung der sog. „Polyneuropathie" ab. Diese Erkrankung des Nervensystems ist für Menschen mit Leukämien und Lymphomen extrem belastend: Sie leiden unter Gefühlsstörungen und haben starke Schmerzen.  

„Ziel unseres neuen Trainingskonzeptes ist, die Krankheitssymptome bei Leukämie- und Lymphompatienten zu lindern, und ihnen neues Wohlbefinden zu schenken", erklärt Elisabeth Kirchner, Leiterin der Studie. „Das Training soll die Schmerzen dämpfen, die Gleichgewichtsfähigkeit verbessern und die Muskelleistung stärken", ergänzt Elisabeth Kirchner. Behandelte Leukämie- und Lymphompatienten bestätigen, dass ihre Schmerzen nach einigen Trainingsstunden erträglicher geworden sind, sie wieder mehr Kraft haben und sich wieder gerne bewegen.

Das Training unterteilt sich in vier Module: In der „Warm-Up Phase" wärmen die Teilnehmer ihren Körper durch sanfte gymnastische Bewegungen und Dehnungen langsam auf. In der nächsten Phase sollen mit einem speziellen „Vibrationstraining" einzelne Muskelpartien stimuliert und trainiert werden. Ziel ist eine Steigerung der Muskelleistung und Muskelkraft sowie eine Förderung der Durchblutung. Die darauffolgenden Phasen sehen verschiedene Kraft- und Koordinationsübungen sowie ein Funktionstraining vor. Das gesamte Training dauert pro Einheit rund 60 Minuten und soll zwei Mal pro Woche über einen Zeitraum von acht Wochen durchgeführt werden. Die Patienten werden aufgefordert, sofern möglich, die gelernten gymnastischen Übungen täglich durchzuführen und möglichst viel zu gehen.

Quelle:

http://www.carreras-stiftung.de/presse/presse-detailansicht/article/mehr-lebensqualitaet-fuer-menschen-die-an-leukaemie-leiden.html?tx_ttnews[backPid]=168&cHash=9e0b83f186
Letzte Aktualisierung ( 28.06.2010 )
 
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