Liebe Freunde, liebe Besucher,
wir entschieden uns am 7. Post-ASCO-Symposium
in Leipzig teilzunehmen.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von
- Prof.
Dr. med. Dr. h. c. Dietger Niederwieser
- Dr.
med. Wolfram Pönisch
- Dr.
med. Ute Kreibich
- Dr. med. Alexander D.
Boicever
wurde wie gewohnt eine erstklassige
Veranstaltung geboten. Die Organisation von Dr. Pönisch und Frau Möller (die
rechte Hand von Prof. Niederwieser) war mal wieder sehr professionell.

Frau Möller & ihre fleißigen Bienchen
Besonders hervorheben möchte ich den exklusiven
Vortrag von Prof. Dr. med. Michael Herold. In seinem Referat ging er auf die
Immuntherapie beim follikulären Lymphom näher ein. Mit der Art und Weise seines
Vortrages fesselte er das Publikum bis zur letzten Minute.
Schlussfolgerung zum Vortrag:
1.
Rituximab
+ Chemotherapie verbessert
-
Ansprechraten,
insbesondere CR
- Progressions-
und ereignisfreies Überleben +
- Gesamtüberleben
2.
Rituximab
+ Chemotherapie ist der Standard bei Patienten mit fortgeschrittenen
follikulärem Lymphom
3.
Eine
Rituximab-Erhaltungstherapie ist nach first- und second-line Therapie
hinsichtlich des PFS einer alleinigen Beobachtung signifikant überlegen
4.
Offene
Frage: Welche Chemotherapie ist der beste Kombinationspartner für Rituximab?
Was mich persönlich sehr verwundert hat, ist
folgende Aussage eines Referenten:
„Es wird geschätzt, dass ca. 50% aller
Patienten komplementäre Therapien wie z.B. Selen, Vitaminpräparate und
Spurenelemente regelmäßig einnehmen und ihre behandelnden Hämatologen /
Onkologen darüber nicht in Kenntnis setzen. Teilweise kann es den
Therapieverlauf negativ beeinflussen. Jeder Arzt sollte diesbezüglich den
Patienten gezielt hinterfragen."
Fazit:
Es macht uns immer wieder eine Freude, an
Symposien bei Prof. Niederwieser in Leipzig teilzunehmen. Auch ich kann nur
sagen: Superveranstaltung! Dank an alle, die mitgeholfen haben.
Eure Simone
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