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Follikuläres Lymphom: Bessere Aussichten durch Erhaltungstherapie |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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18.06.2010 |
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Eine Erhaltungstherapie mit
Rituximab kann das Fortschreiten der Krankheit aufhalten.
Sprechen
Patienten mit follikulärem Lymphom auf eine Behandlung mit Chemotherapie und
dem Antikörper Rituximab an, haben sie gute Chancen, ihren Krankheitsverlauf
durch eine weiterführende so genannte Erhaltungstherapie mit Rituximab zu
verbessern. So zeigen die Ergebnisse einer auf der Jahrestagung der American
Society of Clinical Oncology (ASCO) Anfang Juni in Chicago vorgestellten Studie
eine Senkung des Rückfallrisikos bei gleichzeitig guter Verträglichkeit.
In der Studie hatten rund 500
Patienten, die an fortgeschrittenem follikulärem Lymphom erkrankt waren, nach
initialer Therapie mit Chemotherapie und Rituximab zwei Jahre lang eine
weiterführende Therapie mit Rituximab erhalten. Weitere rund 500 Patienten
erhielten nach der initialen Therapie keine weitere Behandlung. Innerhalb der
folgenden 25 Monate erlebten signifikant weniger Patienten in der
Rituximab-Erhaltungstherapie-Gruppe ein Fortschreiten der Erkrankung als in der
Gruppe der nicht Behandelten.
Die Therapie mit Rituximab wurde
im Allgemeinen gut vertragen. Häufigste Nebenwirkung waren Infektionen. Die
Lebensqualität wurde in beiden Gruppen ähnlich hoch eingeschätzt.
Nach Aussage der Studienautoren
seien die Vorteile der Erhaltungstherapie mit Rituximab bei fortgeschrittenem
follikulärem Lymphom so deutlich, dass diese möglicherweise zu einem neuen
Standard erklärt werden könne.
Quelle:
http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,4063,,162338,detail.html
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Letzte Aktualisierung ( 18.06.2010 )
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