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Mehrheit findet Selbsthilfegruppen wichtiger als Ärzte |
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Geschrieben von Simone Pareigis-Hoppe
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18.06.2010 |
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Hamburg (dpa/tmn) - Die Mehrheit der Deutschen hält
bei Krankheiten Selbsthilfegruppen manchmal für wichtiger als einen Mediziner.
Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK in
Hamburg.
Demnach finden 86 Prozent der Befragten den
Erfahrungsaustausch in Selbsthilfegruppen besonders wichtig. Fast genauso viele
(84 Prozent) meinen, dass solche Gruppen die Behandlung durch den Arzt sinnvoll
ergänzt. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) sind der Ansicht, dass die
Selbsthilfe manchmal sogar wichtiger ist als Ärzte und Psychologen.
Als sinnvoll erachten die meisten Befragten
Selbsthilfegruppen bei psychischen Problemen wie Depressionen (83 Prozent).
Auch bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs (81 Prozent) sowie bei
chronischen Leiden wie Diabetes (65 Prozent) und Beziehungsproblemen in der
Familie (58 Prozent) halten sie sie für sinnvoll. Bei akuten Beschwerden wie
Rückenschmerzen ist nur ein Drittel (34 Prozent) dieser Ansicht. Am häufigsten
werden Informationen zum Thema Selbsthilfe aus den Medien (63 Prozent) bezogen.
Bundesweit befragt wurden 1001 Männer und Frauen am 2. und 3. Juni.
Quelle:
http://www.lvz-online.de/ratgeber/content/25188572_mldg.html
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Letzte Aktualisierung ( 18.06.2010 )
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