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T-Zell-Lymphom: Antikörper-Wirkstoff-Konjugat langfristig mit Vorteilen

Langfristig sind die Überlebensaussichten nach einer Kombination von Chemotherapie und Anti-CD30-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat für Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom besser.

Patienten mit einem peripheren T-Zell-Lymphom profitieren auch langfristig davon, wenn sie in der Erstbehandlung mit Chemotherapie zusätzlich ein bestimmtes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat erhalten. Das zeigen die Ergebnisse der ECHELON-2-Studie auch im langfristigen Beobachtungsverlauf, wie in der Fachzeitschrift Annals of Oncology berichtet wurden.

An der Studie nahmen 452 Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom teil, die wegen dieser Erkrankung zuvor noch keine Behandlung erhalten hatten. Sie bekamen die übliche Kombinationschemotherapie oder eine Chemotherapie in Kombination mit einem bestimmten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. Letzteres heftet sich durch einen Antikörper an CD30 auf der Oberfläche der Lymphomzellen, dringt in das Zellinnere ein und löst dort durch die Unterbrechung des normalen Zellzyklus’ den Tod der Lymphomzellen aus.

Die zusätzliche Gabe des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats zahlte sich aus. So war das Überleben nach fünf Jahren, ohne dass die Krankheit weiter vorangeschritten war, im Vergleich zur üblichen Chemotherapie besser, ebenso das Gesamtüberleben nach fünf Jahren. Auch wenn es später im Verlauf wieder zu einem Rückfall kam und erneut mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat behandelt werden musste, sprachen Patienten beider Behandlungsgruppen noch darauf an.

Auch die langfristigen Daten aus der ECHELON-2-Studie nach fünf Jahren zeigen Überlebensvorteile für Patienten, die bei peripherem T-Zell-Lymphom mit einer Kombination aus Chemotherapie und Anti-CD30-Antikörper-Wirkstoff-Konjugat behandelt werden, so die Zusammenfassung der Studienautoren.

Quelle:

https://www.krebsgesellschaft.de/

 

© 2016 Selbsthilfegruppe für Leukämie- und Lymphompatienten Halle (Saale) / Sachsen-Anhalt

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